Willkommen in der vielfältigen und spannenden Welt des Erdöls

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Börsen und Märkte

 

31.10.2014*

30.10.2014*

Brent USD/Fass 85.97

86.97

Gasöl fob Rotterdam  USD/Tonne

745.75

751.50

Wechselkurs     CHF/USD

0.9607

0.9577

 

 

 

 

 

 

 

 *Stand jeweils Morgenpreise

 

 

Marktlage in der Woche vom 27. bis 31. Oktober 2014

 

Der Generalsekretär der Opec, Salem el-Badri, hat die Einschätzung der meisten Analysten in dieser Woche bestätigt und die aktuelle Überversorgung auf etwa 1,0 Mio. Fass/Tag beziffert. Dennoch geht el-Badri davon aus, dass die Opec momentan nicht aktiv werden müsse, um den Markt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Anders als zuvor ist el-Badri davon überzeugt, dass der Preismechanismus für ein zukünftig ausgeglichenes Angebots/Nachfrage-Verhältnis sorgen wird und das Kartell auch im kommenden Jahr ähnlich viel produzieren wird wie in 2014. Laut einer von Bloomberg durchgeführten Erhebung soll die Ölproduktion der Opec im Oktober nochmals leicht gestiegen sein und weiter knapp unterhalb von 31,0 Mio. Fass/Tag liegen.

Die Ölproduzenten gewöhnen sich offenbar an den Gedanken eines dauerhaft niedrigeren Preisniveaus und einer weiter andauernden Überversorgung. Allerdings ist in den kommenden Monaten ist mit einer höheren Nachfrage als in den letzten Wochen zu rechnen, da die Raffinerien im November und Dezember mit der Winternachfrage ihre Auslastung wieder hochfahren. Damit steigt gleichzeitig die benötigte Menge an Rohöl. Auch wenn die US-Rohölbestände für die abgelaufene Berichtswoche geringer als erwartet ausfielen, so sei der Markt weiterhin überversorgt, so die Analysten von Phillip Futures, die davon ausgehen, dass es lediglich eine Frage der Zeit sei, bis Vorräte wieder deutlicher zunehmen und die Preise wieder fallen würden. Vor allem wenn die Winternachfrage im Frühjahr wieder abebbt, könnte dies zu einer wieder zunehmenden Überversorgung führen.
   

Die schweizerischen Konsumentenpreise basieren auf den Beschaffungspreisen der Produkte (Benzin, Dieselöl, Heizöl etc.) in den internationalen Märkten (insbes. dem sogenannten "Rotterdamer Spotmarkt"), dem Wechselkursverhältnis CHF/USD (die Produktenotierungen erfolgen in USD) und den Transportkosten bis zur Schweiz. Das Zusammenwirken dieser drei Faktoren bestimmt im Wesentlichen die Endverkaufspreis in der Schweiz.

 

Medienschau

 

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