Willkommen in der vielfältigen und spannenden Welt des Erdöls

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Börsen und Märkte

 

01.10.2014*

30.09.2014*

Brent USD/Fass 95.07

97.23

Gasöl fob Rotterdam  USD/Tonne

801.75

815.00

Wechselkurs     CHF/USD

0.9556

0.9504

 

 

 

 

 

 

 

 *Stand jeweils Morgenpreise

 

 

Marktlage in der Woche vom 22. bis 26. September 2014

    

Libyen hat unterdessen seine Ölproduktion auf ca. 925.000 Barrel/Tag erhöht und fördert damit so viel Rohöl wie seit über einem Jahr nicht mehr, so die Angaben der National Oil Corporation (NOC). Die überversorgte Marktlage hat somit weiter zugenommen. Vor allem beim Rohöl sehen die Analysten die aktuelle Situation sehr entspannt, da auch Nigeria die Exporte erhöht haben. Die USA bombardieren mit ihren Verbündeten weiter die Stellungen des IS im Irak und Syrien und nehmen dabei neben Kommandostrukturen auch weiter kleinere Ölraffinerien ins Visier, die sich unter der Kontrolle des IS befinden. Die Ausfälle sind allerdings gering, da die vom IS kontrollierten Ölanlagen insgesamt eine Kapazität von unter 100'000 Barrel/Tag besitzen. Hinzu kommt, dass Marktteilnehmer durch die Militäroperation mit einem stabilisierenden Effekt für die Region rechnen, so dass das Risiko umfangreicher Produktionsunterbrechungen im Irak weiter abnimmt. Der Brent hat folglich durchaus noch weiteres Abwärtspotenzial, bevor Saudi-Arabien als der grösste Ölexporteur seine Produktion drosselt.

Trotz der komfortablen Situation auf der Angebotsseite gibt es in den USA teilweise Knappheiten beim Benzin. Die Exportmargen sind weiter relativ gut, so dass die Raffinerien im Süden der USA einen grossen Anteil ihrer Produkte exportieren, im Nordosten der USA kommt es aber offensichtlich zu Knappheiten am Spotmarkt, geplante und ungeplante Raffineriewartungen in der Region gelten als Ursache. Auch wenn die Engpässe nur regional sind, so kann der vorübergehende Aufwärtstrend bei den amerikanischen Benzin-Futures auch die übrigen Notierungen begrenzt mit nach oben ziehen.
  

Die schweizerischen Konsumentenpreise basieren auf den Beschaffungspreisen der Produkte (Benzin, Dieselöl, Heizöl etc.) in den internationalen Märkten (insbes. dem sogenannten "Rotterdamer Spotmarkt"), dem Wechselkursverhältnis CHF/USD (die Produktenotierungen erfolgen in USD) und den Transportkosten bis zur Schweiz. Das Zusammenwirken dieser drei Faktoren bestimmt im Wesentlichen die Endverkaufspreis in der Schweiz.

 

Medienschau

 

25.09.2014

Rivalen in Libyen streiten um Geld und Öl

Die Kraftprobe zwischen den beiden Regierungen wird zum offenen Kampf um die Ressourcen des Landes. weiter

  

09.09.2014

Krisen lassen Ölmarkt kalt - Preise sinken weiter

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08.08.2014

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12.07.2014

Ein Schatz, so nah und doch so fern

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03.07.2014

Die USA als Erdölexporteur

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12.06.2014

Opec behält Fördervolumen bei

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12.06.2014

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06.06.2014

Für Güter die Bahn - wie lange noch?

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04.06.2014

Klimapolitik zwischen Fakten und Schönfärberei

Die Schweizer Klimapolitik ist zwiespältig: 87% der seit 1990 durch die Schweiz erzielten Treibhausgasreduktionen fanden im Ausland statt. Laut Bundesrat wurde das Ziel des Kyoto-Protokolls dagegen mehrheitlich dank Reduktionsmassnahmen im Inland erfüllt. Wie ist das möglich? weiter

 

02.06.2014

Die Angst vor Lenkungsabgaben

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