Willkommen in der vielfältigen und spannenden Welt des Erdöls

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Börsen und Märkte

 

03.03.2015*

02.03.2015*

Brent USD/Fass 60.48

62.20

Gasöl fob Rotterdam  USD/Tonne

554.75

570.00

Wechselkurs     CHF/USD

0.9568

0.9552

 

 

 

 

 

 

 

 *Stand jeweils Morgenpreise

 

 

Marktlage in der Woche vom 23. bis 27. Februar 2015

    

Kurzfristig sehen die meisten Marktteilnehmer den globalen Rohölmarkt bis zur Jahresmitte weiterhin überversorgt. Marktteilnehmer fokussieren sich zunehmend auf den erwarteten Nachfrageanstieg in der zweiten Jahreshälfte, der mit einer Reduzierung der US-Ölförderung einhergehen soll. Gemessen an der Anzahl der stillgelegten US-Ölbohrplattformen ist anzunehmen, dass die amerikanische Ölproduktion in der zweiten Jahreshälfte etwa um 200'000 bis 250'000 Fass/Tag schrumpfen wird.

Die zurzeut extrem bearishe Versorgungslage wirkt sich allerdings in erster Linie auf WTI aus, während Brent nur bedingt von dem Verkaufsdruck profitiert. Die US-Referenzölsorte handelt daher momentan etwa 12 Dollar unter der europäischen Referenzsorte. Bullish für Brent ist auch die Abschaltung der Platform Statfjord C, nachdem man Lecks entdeckt hat.

Mittelfristig könnte der Preiskampf am Rohölmarkt weiter gehen, da Ölexporteure wie Saudi-Arabien, Mexiko und Russland um Marktanteile in dem Wachstumsmarkt kämpfen. Dies könnte das allgemeine Preisniveau weiter belasten. Der Iran ist ein potenziell stark bearisher Faktor. Sollte tatsächlich eine Einigung im Atomstreit gelingen, dürfte die Verfügbarkeit am Rohölmarkt deutlich zunehmen, während diese Mengen von den Marktteilnehmern bisher überhaupt nicht eingepreist sind. 
                      

Die schweizerischen Konsumentenpreise basieren auf den Beschaffungspreisen der Produkte (Benzin, Dieselöl, Heizöl etc.) in den internationalen Märkten (insbes. dem sogenannten "Rotterdamer Spotmarkt"), dem Wechselkursverhältnis CHF/USD (die Produktenotierungen erfolgen in USD) und den Transportkosten bis zur Schweiz. Das Zusammenwirken dieser drei Faktoren bestimmt im Wesentlichen die Endverkaufspreis in der Schweiz.

 

Medienschau

 

03.02.2015

Schulterzucken an der Tankstelle

Tiefe Treibstoffpreise führen in der Schweiz nicht zu höherer Nachfrage. weiter

 

04.12.2014

Der Erdölpreis bleibt tief

Stagnierende Nachfrage und globale Überproduktion halten an. weiter

 

28.11.2014

Saudiarabien setzt sich in der Opec durch

Am Opec-Treffen in Wien hat Saudiarabien die Entscheidung bestimmt: Auf eine Produktionskürzung wird verzichtet. weiter

 

21.11.2014

Öl-Züge auf dem Schienennetz unter Druck

Der fortschreitende Ausbau des regionalen Personenverkehrs reduziert den Platz für Güterzüge auf dem Schienennetz. weiter

 

12.11.2014

Das Energiesystem im Stresstest

Laut IEA nehmen die Risiken bei der globalen Versorgungssicherheit zu. weiter

   

11.11.2014

Warum der Ölpreis sinkt

Für den Preisrückgang verantwortlich sind strukturelle Änderungen. weiter

   

05.11.2014

Erdöl auf Vier-Jahres-Tief

Saudi-Arabien senken Preise in den USA, um Marktanteile zu verteidigen. weiter

  

09.09.2014

Krisen lassen Ölmarkt kalt - Preise sinken weiter

Fall des Ölpreises unter 100 Dollar lässt bei Produzenten die Alarmglocken schrillen. weiter

 

08.08.2014

Mexiko beendet staatliches Ölmonopol

Das gut 75 Jahre alte staatliche Ölmonopol in Mexiko ist bald Geschichte. Der mexikanische Kongress verabschiedete am Mittwoch eine umstrittene Energiereform, die den Sektor wieder für ausländische Investoren öffnet. weiter

   

12.07.2014

Ein Schatz, so nah und doch so fern

Russland sitzt auf den wahrscheinlich weltgrössten Vorkommen an Schieferöl und hat noch nichts davon. weiter

  

03.07.2014

Die USA als Erdölexporteur

Als Folge der Schieferrevolution will die Administration Obama die Beschränkungen für den Erdölexport teilweise aufheben. weiter

 

04.06.2014

Klimapolitik zwischen Fakten und Schönfärberei

Die Schweizer Klimapolitik ist zwiespältig: 87% der seit 1990 durch die Schweiz erzielten Treibhausgasreduktionen fanden im Ausland statt. Laut Bundesrat wurde das Ziel des Kyoto-Protokolls dagegen mehrheitlich dank Reduktionsmassnahmen im Inland erfüllt. Wie ist das möglich? weiter

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