Willkommen in der vielfältigen und spannenden Welt des Erdöls

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Börsen und Märkte

 

31.07.2014*

30.07.2014*

Brent USD/Fass 106.26

107.50

Gasöl fob Rotterdam  USD/Tonne

886.50

890.75

Wechselkurs     CHF/USD

0.9084

0.9070

 

 

 

 

 

 

 

 *Stand jeweils Morgenpreise

 

 

Marktlage in der Woche vom 28. bis 31. Juli 2014

 
Die in dieser Woche gegen Russland verhängten Sanktionen hatten für etwas Nervosität an den Ölbörsen gesorgt. Man befürchtete, dass sie sich negativ auf die Versorgungslage auswirken könnten, wenn die Energieexporte aus Russland betroffen sind oder Russland als Gegenmassnahme die Exporte von Öl- und Gas beschränkt. Russland hat im Gegenzug zwar Sanktionen angekündigt, betroffen scheint hiervon allerdings primär die Lebensmittelindustrie. Derzeit gehen Analysten davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Russland seine Energieexporte drosselt, gering ist, da das Land zu stark von den Einnahmen aus dem Ölgeschäft abhängig ist. Auf der anderen Seite könnten die gegenseitigen Sanktionen sich negativ auf das Wirtschaftswachstum und folglich die Ölnachfrage auswirken.

Der Markt hat weiterhin ein Auge auf die Krisengebiete Gaza, Libyen, Ukraine und Irak, wobei sich hieraus bisher kein negativer Einfluss auf das Ölangebot ergeben hat. Ohnehin bleibt die Versorgungslage mit dem Überangebot an Nordsee-Öl und in Westafrika, wo zuletzt noch über 30 Mio. Barrel mit Lieferung für August ohne Abnehmer waren, entspannt. Das Überangebot dominiert derzeit die potenziell bullishen Effekte, die von den geopolitischen Spannungen ausgehen.

  

Die schweizerischen Konsumentenpreise basieren auf den Beschaffungspreisen der Produkte (Benzin, Dieselöl, Heizöl etc.) in den internationalen Märkten (insbes. dem sogenannten "Rotterdamer Spotmarkt"), dem Wechselkursverhältnis CHF/USD (die Produktenotierungen erfolgen in USD) und den Transportkosten bis zur Schweiz. Das Zusammenwirken dieser drei Faktoren bestimmt im Wesentlichen die Endverkaufspreis in der Schweiz.

 

Medienschau

 

12.07.2014

Ein Schatz, so nah und doch so fern

Russland sitzt auf den wahrscheinlich weltgrössten Vorkommen an Schieferöl und hat noch nichts davon. weiter

  

03.07.2014

Die USA als Erdölexporteur

Als Folge der Schieferrevolution will die Administration Obama die Beschränkungen für den Erdölexport teilweise aufheben. weiter

 

12.06.2014

Opec behält Fördervolumen bei

Das Erdölkartell hält zum fünften Mal in Folge am Förderplafond für Erdöl von 30 Mio. Fass täglich fest. weiter

 

12.06.2014

Die verhinderte Erdöl-Supermacht

Der Irak könnte zum Energieriesen aufsteigen, wenn er die innere Zerreissprobe besteht. weiter

 

06.06.2014

Für Güter die Bahn - wie lange noch?

Die Schweiz unterstützt den öffentlichen Verkehr. In Zukunft geht es nach Ansicht der Erdöl-Vereinigung vor allem darum, FABI richtig umzusetzen. Dies vor allem auch bei den Kantonen in der Raumplanung. weiter

 

04.06.2014

Klimapolitik zwischen Fakten und Schönfärberei

Die Schweizer Klimapolitik ist zwiespältig: 87% der seit 1990 durch die Schweiz erzielten Treibhausgasreduktionen fanden im Ausland statt. Laut Bundesrat wurde das Ziel des Kyoto-Protokolls dagegen mehrheitlich dank Reduktionsmassnahmen im Inland erfüllt. Wie ist das möglich? weiter

 

02.06.2014

Die Angst vor Lenkungsabgaben

Mittelfristig wird das Parlament zum Thema Energiesteuern Farbe bekennen müssen. Wer schon jetzt Angst vor Lenkungsabgaben hat, sollte sich davor hüten, den Atomausstieg und die Energieziele in Stein zu meisseln. weiter

 

08.04.2014

Rebellen geben zwei Ölhäfen in Ostlibyen

In Libyen ist die Übergabe der Ölterminals in Hariga und Sueitina zwar erfolgt, allerdings haben beide Häfen ihre Arbeit bisher noch nicht wieder aufgenommen. weiter

 

28.02.2014

Basler Verkehrsbetriebe setzen wieder auf fossile Treibstoffe

Ab Mai 2015 sollen 46 neue Gelenkbusse mit Diesel-Motoren auf Basels Strassen verkehren. weiter

 

19.02.2014

Die Spekulation treibt den Erdölpreis nicht

Das hohe Wirtschaftswachstum ist die Ursache für die starke Preissteigerung zwischen 2003 und 2008. weiter

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