Willkommen in der vielfältigen und spannenden Welt des Erdöls

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Börsen und Märkte

 

01.09.2014*

29.08.2014*

Brent USD/Fass 103.25

102.71

Gasöl fob Rotterdam  USD/Tonne

866.75

864.00

Wechselkurs     CHF/USD

0.9191

0.9153

 

 

 

 

 

 

 

 *Stand jeweils Morgenpreise

 

 

Marktlage in der Woche vom 25. bis 29. August 201

    

Die geopolitischen Risikofaktoren sind mit der Eskalation in der Ukraine am Donnerstag wieder verstärkt in den Vordergrund gerückt. Mit der sich zuspitzenden Lage rechnen Marktteilnehmer wieder mit neuen Sanktionen zwischen dem Westen und Russland, so dass die Risikoprämie an den Ölbörsen eventuell wieder zunimmt.

Bisher konnte sich die bullishe Tendenz an den Ölbörsen jedoch nicht durchsetzen und führte am Donnerstag nur temporär zu einem Preisanstieg an der ICE. Die Marktlage bleibt weiter überversorgt und dämpft damit das Aufwärtspotenzial der Öl-Futures, zumal Libyens National Oil Corporation (NOC) berichtet, dass die Ölproduktion des Landes über 600'000 Barrel/Tag stabilisiert hat und mit der Inbetriebnahme zusätzlicher Ölfelder ein Zuwachs auf bis zu 1,0 Mio. Barrel/Tag bis Ende September angestrebt werde. In wie weit das Aufleben der libyschen Ölindustrie Bestand haben wird, wird sich zeigen. Beobachter in Libyen warnen vor der instabilen Situation zwischen mehreren Milizen, die das Land in einen neuen Bürgerkrieg stürzen könnte und damit die Ölproduktion gefährden würde. Angebotsseitig hatte Saudi-Arabien angegeben, dass seine Exporte im Juni gefallen seien. Auch aus dem Irak gibt es Berichte, wonach die Exporte im August nun um 140'000 Barrel/Tag unter Vormonat liegen würden. Die Kämpfe mit den IS-Terroristen sollen weiter keinen Einfluss auf die aktuellen Ölexporte des Irak haben. Zudem erhöht sich auch das Rohölangebot in der Nordsee wieder, nachdem nun das Buzzard-Ölfeld nach den seit Juli andauernden Wartungsarbeiten wieder mit der Förderung begonnen hat.

Durch die höhere Verfügbarkeit aus der Opec und der Nordsee sowie der guten US-Konjunkturdaten hat sich der Spread zwischen den Referenzsorten Brent und WTI wieder etwas verringert.
   

Die schweizerischen Konsumentenpreise basieren auf den Beschaffungspreisen der Produkte (Benzin, Dieselöl, Heizöl etc.) in den internationalen Märkten (insbes. dem sogenannten "Rotterdamer Spotmarkt"), dem Wechselkursverhältnis CHF/USD (die Produktenotierungen erfolgen in USD) und den Transportkosten bis zur Schweiz. Das Zusammenwirken dieser drei Faktoren bestimmt im Wesentlichen die Endverkaufspreis in der Schweiz.

 

Medienschau

 

08.08.2014

Mexiko beendet staatliches Ölmonopol

Das gut 75 Jahre alte staatliche Ölmonopol in Mexiko ist bald Geschichte. Der mexikanische Kongress verabschiedete am Mittwoch eine umstrittene Energiereform, die den Sektor wieder für ausländische Investoren öffnet. weiter

   

12.07.2014

Ein Schatz, so nah und doch so fern

Russland sitzt auf den wahrscheinlich weltgrössten Vorkommen an Schieferöl und hat noch nichts davon. weiter

  

03.07.2014

Die USA als Erdölexporteur

Als Folge der Schieferrevolution will die Administration Obama die Beschränkungen für den Erdölexport teilweise aufheben. weiter

 

12.06.2014

Opec behält Fördervolumen bei

Das Erdölkartell hält zum fünften Mal in Folge am Förderplafond für Erdöl von 30 Mio. Fass täglich fest. weiter

 

12.06.2014

Die verhinderte Erdöl-Supermacht

Der Irak könnte zum Energieriesen aufsteigen, wenn er die innere Zerreissprobe besteht. weiter

 

06.06.2014

Für Güter die Bahn - wie lange noch?

Die Schweiz unterstützt den öffentlichen Verkehr. In Zukunft geht es nach Ansicht der Erdöl-Vereinigung vor allem darum, FABI richtig umzusetzen. Dies vor allem auch bei den Kantonen in der Raumplanung. weiter

 

04.06.2014

Klimapolitik zwischen Fakten und Schönfärberei

Die Schweizer Klimapolitik ist zwiespältig: 87% der seit 1990 durch die Schweiz erzielten Treibhausgasreduktionen fanden im Ausland statt. Laut Bundesrat wurde das Ziel des Kyoto-Protokolls dagegen mehrheitlich dank Reduktionsmassnahmen im Inland erfüllt. Wie ist das möglich? weiter

 

02.06.2014

Die Angst vor Lenkungsabgaben

Mittelfristig wird das Parlament zum Thema Energiesteuern Farbe bekennen müssen. Wer schon jetzt Angst vor Lenkungsabgaben hat, sollte sich davor hüten, den Atomausstieg und die Energieziele in Stein zu meisseln. weiter

 

28.02.2014

Basler Verkehrsbetriebe setzen wieder auf fossile Treibstoffe

Ab Mai 2015 sollen 46 neue Gelenkbusse mit Diesel-Motoren auf Basels Strassen verkehren. weiter

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