Willkommen in der vielfältigen und spannenden Welt des Erdöls

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Börsen und Märkte

 

17.09.2014*

16.09.2014*

Brent USD/Fass 98.93

97.96

Gasöl fob Rotterdam  USD/Tonne

834.25

829.00

Wechselkurs     CHF/USD

0.9340

0.9350

 

 

 

 

 

 

 

 *Stand jeweils Morgenpreise

 

 

Marktlage in der Woche vom 8. bis 12. September 2014

    

Die geopolitische Risikoprämie hat einen massgeblichen Einfluss auf den Ölpreis. Trotz Krisenherden in wichtigen Förderregionen wie Russland, Libyen oder dem Irak hat der Brent in dieser Woche erstmals seit 14 Monaten die Marke von 100 Dollar unterschritten.

Dass der Weltmarkt derzeit überversorgt ist, ist keine Neuigkeit mehr: Die Monatsreports der EIA und der Opec haben die überversorgte Marktlage nochmals bestätigt. Die Opec rechnet mit einer zunehmenden Überversorgung, sollte die Produktion nicht gekürzt werden. Zwar hat Saudi-Arabien bestätigt, dass man die Förderung im August um etwa -0,4 Mio. Barrel/Tag gesenkt hat, allerdings haben andere Länder wie Kuwait, Ecuador, Irak, die Vereinten Arabischen Emirate, Iran, Nigeria und Libyen ihre Produktion so weit erhöht, dass die Gesamtförderung der Opec im August zum Vormonat um über +0,2 Mio. Barrel/Tag gestiegen ist. Libyens Ölförderung soll nach jüngsten Angaben der National Oil Corporation (NOC) bereits auf über 800'000 Barrel/Tag geklettert sein und könnte schon Ende Oktober die 1,0 Mio. Barrel/Tag-Marke erreichen, die man letzte Woche noch als Ziel für das Jahresende ausgegeben hatte. Der Fracking-Boom in den USA führte dazu, dass die US-Ölproduktion im Juli das höchste Niveau seit 28 Jahren erreichte. Die grösste Volkswirtschaft der Welt führt immer geringere Mengen Öl ein. Dieses Öl gelangt auf den europäischen Markt.

Nachfrageseitig machen die jüngsten Konjunkturdaten aus China wenig Hoffnung, dass sich kurzfristig eine Wende anbahnt. Die Nachfrage sei einfach zu gering, um das Ölangebot aufzunehmen, so der Tenor am Markt. Daher können Ölproduzenten wie Libyen ihr Öl derzeit am physischen Markt nur mit deutlichen Preisabschlägen los werden. Im zweiten Halbjahr ist allerdings mit einer anziehenden Nachfrage nach Öl zu rechnen. Marktteilnehmer werden weiter auf die geopolitische Lage achten, welche ein potenzielles Risiko für die Energieversorgung darstellt, da die Angebotsrisiken nicht unterschätzt werden dürfen. 
      

Die schweizerischen Konsumentenpreise basieren auf den Beschaffungspreisen der Produkte (Benzin, Dieselöl, Heizöl etc.) in den internationalen Märkten (insbes. dem sogenannten "Rotterdamer Spotmarkt"), dem Wechselkursverhältnis CHF/USD (die Produktenotierungen erfolgen in USD) und den Transportkosten bis zur Schweiz. Das Zusammenwirken dieser drei Faktoren bestimmt im Wesentlichen die Endverkaufspreis in der Schweiz.

 

Medienschau

 

09.09.2014

Krisen lassen Ölmarkt kalt - Preise sinken weiter

Fall des Ölpreises unter 100 Dollar lässt bei Produzenten die Alarmglocken schrillen. weiter

 

08.08.2014

Mexiko beendet staatliches Ölmonopol

Das gut 75 Jahre alte staatliche Ölmonopol in Mexiko ist bald Geschichte. Der mexikanische Kongress verabschiedete am Mittwoch eine umstrittene Energiereform, die den Sektor wieder für ausländische Investoren öffnet. weiter

   

12.07.2014

Ein Schatz, so nah und doch so fern

Russland sitzt auf den wahrscheinlich weltgrössten Vorkommen an Schieferöl und hat noch nichts davon. weiter

  

03.07.2014

Die USA als Erdölexporteur

Als Folge der Schieferrevolution will die Administration Obama die Beschränkungen für den Erdölexport teilweise aufheben. weiter

 

12.06.2014

Opec behält Fördervolumen bei

Das Erdölkartell hält zum fünften Mal in Folge am Förderplafond für Erdöl von 30 Mio. Fass täglich fest. weiter

 

12.06.2014

Die verhinderte Erdöl-Supermacht

Der Irak könnte zum Energieriesen aufsteigen, wenn er die innere Zerreissprobe besteht. weiter

 

06.06.2014

Für Güter die Bahn - wie lange noch?

Die Schweiz unterstützt den öffentlichen Verkehr. In Zukunft geht es nach Ansicht der Erdöl-Vereinigung vor allem darum, FABI richtig umzusetzen. Dies vor allem auch bei den Kantonen in der Raumplanung. weiter

 

04.06.2014

Klimapolitik zwischen Fakten und Schönfärberei

Die Schweizer Klimapolitik ist zwiespältig: 87% der seit 1990 durch die Schweiz erzielten Treibhausgasreduktionen fanden im Ausland statt. Laut Bundesrat wurde das Ziel des Kyoto-Protokolls dagegen mehrheitlich dank Reduktionsmassnahmen im Inland erfüllt. Wie ist das möglich? weiter

 

02.06.2014

Die Angst vor Lenkungsabgaben

Mittelfristig wird das Parlament zum Thema Energiesteuern Farbe bekennen müssen. Wer schon jetzt Angst vor Lenkungsabgaben hat, sollte sich davor hüten, den Atomausstieg und die Energieziele in Stein zu meisseln. weiter

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