Willkommen in der vielfältigen und spannenden Welt des Erdöls

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Börsen und Märkte

 

29.07.2014*

28.07.2014*

Brent USD/Fass 107.48

107.91

Gasöl fob Rotterdam  USD/Tonne

887.50

894.50

Wechselkurs     CHF/USD

0.9047

0.9049

 

 

 

 

 

 

 

 *Stand jeweils Morgenpreise

 

 

Marktlage in der Woche vom 21. bis 25. Juli 2014

 
Die Versorgungslage ist global gesehen noch immer recht komfortabel, wobei der Zugriff auf die libyschen Mengen weiter beschränkt bleibt. Auch wenn sich die Produktion im Vergleich zum bisherigen Jahresverlauf erholt hat, hat der Ölmarkt keinen Vorteil, solange die Käufer auf Grund der schlechten Sicherheitslage kein libysches Öl kaufen. Der erhoffte bearishe Effekt durch die Einigung zwischen Regierung und Rebellen könnte so zusehends verpuffen.

Allerdings bleiben die geopolitischen Krisenherde, trotz der global mehrheitlich entspannt eingeschätzten Situation, bullishe Faktoren im Markt. Die andauernde israelische Offensive im Gazastreifen hat die Risikoaversion erhöht, und die Ukraine bleibt nach dem Abschuss einer malaysischen Passagiermaschine im Osten des Landes weiterhin im Fokus.

Die US-Ölbestandsdaten haben vor allem beim Rohöl mit deutlichen Abbauten aufgewartet. In Cushing, sind die Bestände nun unter die wichtige Grenze bei von 20,0 Mio. Barrel gesunken, ab der Experten befürchten, dass es zu Lieferengpässen kommen könnte. Hintergrund für die enorm hohe Raffinerieauslastung von etwa 93,8% dürfte die Tendenz der US-Regierung sein, die mit dem Gedanken spielt, Rohölexporte in begrenztem Umfang freizugeben. Bereits letzten Monat wurde angekündigt, dass sogenannte Kondensate nach einer minimalen Verarbeitung in einer Raffinerie exportiert werden dürfen. Sollte sich die Lockerung auch auf weitere Rohöl-Qualitäten erweitern, so würde die Nachfrage nach amerikanischem Öl schlagartig steigen. Die Raffinerien verarbeiten im Moment so viel Öl wie möglich. Dies führt dazu, dass sich der Spread zwischen Brent und WTI wieder verringert und der Preisunterschied momentan bei nur noch etwa 5 Dollar liegt.
  

Die schweizerischen Konsumentenpreise basieren auf den Beschaffungspreisen der Produkte (Benzin, Dieselöl, Heizöl etc.) in den internationalen Märkten (insbes. dem sogenannten "Rotterdamer Spotmarkt"), dem Wechselkursverhältnis CHF/USD (die Produktenotierungen erfolgen in USD) und den Transportkosten bis zur Schweiz. Das Zusammenwirken dieser drei Faktoren bestimmt im Wesentlichen die Endverkaufspreis in der Schweiz.

 

Medienschau

 

12.07.2014

Ein Schatz, so nah und doch so fern

Russland sitzt auf den wahrscheinlich weltgrössten Vorkommen an Schieferöl und hat noch nichts davon. weiter

  

03.07.2014

Die USA als Erdölexporteur

Als Folge der Schieferrevolution will die Administration Obama die Beschränkungen für den Erdölexport teilweise aufheben. weiter

 

12.06.2014

Opec behält Fördervolumen bei

Das Erdölkartell hält zum fünften Mal in Folge am Förderplafond für Erdöl von 30 Mio. Fass täglich fest. weiter

 

12.06.2014

Die verhinderte Erdöl-Supermacht

Der Irak könnte zum Energieriesen aufsteigen, wenn er die innere Zerreissprobe besteht. weiter

 

06.06.2014

Für Güter die Bahn - wie lange noch?

Die Schweiz unterstützt den öffentlichen Verkehr. In Zukunft geht es nach Ansicht der Erdöl-Vereinigung vor allem darum, FABI richtig umzusetzen. Dies vor allem auch bei den Kantonen in der Raumplanung. weiter

 

04.06.2014

Klimapolitik zwischen Fakten und Schönfärberei

Die Schweizer Klimapolitik ist zwiespältig: 87% der seit 1990 durch die Schweiz erzielten Treibhausgasreduktionen fanden im Ausland statt. Laut Bundesrat wurde das Ziel des Kyoto-Protokolls dagegen mehrheitlich dank Reduktionsmassnahmen im Inland erfüllt. Wie ist das möglich? weiter

 

02.06.2014

Die Angst vor Lenkungsabgaben

Mittelfristig wird das Parlament zum Thema Energiesteuern Farbe bekennen müssen. Wer schon jetzt Angst vor Lenkungsabgaben hat, sollte sich davor hüten, den Atomausstieg und die Energieziele in Stein zu meisseln. weiter

 

08.04.2014

Rebellen geben zwei Ölhäfen in Ostlibyen

In Libyen ist die Übergabe der Ölterminals in Hariga und Sueitina zwar erfolgt, allerdings haben beide Häfen ihre Arbeit bisher noch nicht wieder aufgenommen. weiter

 

28.02.2014

Basler Verkehrsbetriebe setzen wieder auf fossile Treibstoffe

Ab Mai 2015 sollen 46 neue Gelenkbusse mit Diesel-Motoren auf Basels Strassen verkehren. weiter

 

19.02.2014

Die Spekulation treibt den Erdölpreis nicht

Das hohe Wirtschaftswachstum ist die Ursache für die starke Preissteigerung zwischen 2003 und 2008. weiter

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