Willkommen in der vielfältigen und spannenden Welt des Erdöls

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Börsen und Märkte

 

17.04.2014*

16.04.2014*

Brent USD/Fass 109.46

109.27

Gasöl fob Rotterdam  USD/Tonne

922.00

916.75

Wechselkurs     CHF/USD

0.8797

0.8798

 

 

 

 

 

 

 

 *Stand jeweils Morgenpreise

 

 

Marktlage in der Woche vom 7. bis 11. April 2014

    

Der Monatsreport des EIA (Energy Information Administration) von Dienstag hatte am Markt einen bullishen Eindruck hinterlassen, da die globale Nachfrage nach oben korrigiert wurde und der Ausbau der amerikanischen Ölproduktion durch den langen und harten Winter etwas hinter der ursprünglich prognostizierten Entwicklung zurückblieb. Der Monatsbericht der Opec von dieser Woche hat die globale Ölnachfrage zwar ebenfalls etwas nach oben korrigiert, das Kartell sieht insgesamt allerdings einen sinkenden Bedarf an Öl aus seiner eigenen Förderung. Hintergrund ist, dass die Produktion aus Nicht-Opec Ländern schneller wachsen wird als die Nachfrage, so dass das Kartell die Angebots-/Nachfrage-Situation weiter komfortabel einstuft.

Nach der Enttäuschung über die Verzögerungen in Libyen setzt sich nun langsam wieder die Überzeugung durch, dass aus Libyen bald tatsächlich erste Exporte auf den Weltmarkt kommen. Dies wird sich in erster Linie für die Notierungen an der ICE bzw. Brent bearish auswirken, da das libysche Öl in der Vergangenheit hauptsächlich nach Europa exportiert wurde.

An den Ölbörsen herrscht weiter die Angst vor einer Eskalation der Lage in der Ukraine vor. Russland hat sich in Stellung gebracht und angekündigt, dass man bei gewaltsamen Aus-

schreitungen zwischen dem russischen Bevölkerungsteil und ukrainischen Einheiten bereit sei einzuschreiten. Wegen der anhaltenden Spannungen in der Ukraine wird es vermutlich auch wieder ähnlich wie in den vergangenen Wochen laufen und Trader werden von umfangreichen Short-Positionen Abstand nehmen und sich eher mit Long-Positionen vor einer Eskalation und möglichen Sanktionen gegen die russische Energiewirtschaft abzusichern.
                

Die schweizerischen Konsumentenpreise basieren auf den Beschaffungspreisen der Produkte (Benzin, Dieselöl, Heizöl etc.) in den internationalen Märkten (insbes. dem sogenannten "Rotterdamer Spotmarkt"), dem Wechselkursverhältnis CHF/USD (die Produktenotierungen erfolgen in USD) und den Transportkosten bis zur Schweiz. Das Zusammenwirken dieser drei Faktoren bestimmt im Wesentlichen die Endverkaufspreis in der Schweiz.

 

Medienschau

 

08.04.2014

Rebellen geben zwei Ölhäfen in Ostlibyen

In Libyen ist die Übergabe der Ölterminals in Hariga und Sueitina zwar erfolgt, allerdings haben beide Häfen ihre Arbeit bisher noch nicht wieder aufgenommen. weiter

 

28.02.2014

Basler Verkehrsbetriebe setzen wieder auf fossile Treibstoffe

Ab Mai 2015 sollen 46 neue Gelenkbusse mit Diesel-Motoren auf Basels Strassen verkehren. weiter

 

19.02.2014

Die Spekulation treibt den Erdölpreis nicht

Das hohe Wirtschaftswachstum ist die Ursache für die starke Preissteigerung zwischen 2003 und 2008. weiter

 

25.01.2014

Ein wenig raffiniertes Geschäft

Europäische Raffinerien leiden unter Überkapazitäten und Konkurrenz aus Asien sowie den USA. weiter

   

15.01.2014

Aus der Schweiz "ins Öl"

Wie Schweizer Geologen die Entwicklung der Suche nach Erdöl mitprägten. weiter

 

23.12.2013

China sowie die USA dominieren

Das Reich der Mitte wird zum neuen Zentrum des Energiekonsums, und der Schieferboom in den USA verändert die Märkte und die Geopolitik. weiter

  

23.12.2013

USA: Mit voller Energie in die Zukunft

Gemäss Schätzungen der IEA werde die USA bereits 2016 Saudi-Arabien als grössten Ölförderer überholen. weiter

 

05.12.2013

OPEC-Kartell hält an bisheriger Fördermenge fest

Iran und Irak drängen auf eine Ausweitung der Fördermengen. weiter

 

30.11.2013

Der Erdölmarkt wird noch länger auf Iran warten

Auch nach einer völligen Aufhebung der Sanktionen wird die Ölproduktion des Landes nur langsam in Gang kommen. weiter

 

13.11.2013

Europa ist der Verlierer am Energiemarkt

Grosse regionale Preisunterschiede für Energie beeinflussen die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften im Industriesektor. Zu diesem Schluss kommt die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht «World Energy Outlook». Während der Erdölpreis weltweit relativ einheitlich ist, haben sich in der vergangenen Zeit die regionalen Preise für Erdgas und Strom sehr unterschiedlich entwickelt. weiter 

 

12.11.2013

Libyens Erdölkrise weitet sich aus

Die libysche Regierung bringt die Krise in der Erdölindustrie nicht unter Kontrolle. weiter

   

09.11.2013

Iranisches Öl wird nicht so schnell fliessen

Mit der Wahl Hassan Rohanis zum Präsidenten der islamischen Republik Iran ist wieder Bewegung in die Verhandlungen zwischen Teheran und den Westmächten über das iranische Atomprogramm gekommen. weiter

   

21.10.2013

Die Opec in der permanenten Erdölkrise

Vor 40 Jahren zeigte das Erdölkartell Opec seine Krallen, was zur Erdölkrise 1973/74 führte. weiter

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