Grundlagen zur Erweiterung des Leistungsbereichs und der Brennstoffflexibilität von Ölbrennern mit Vorverdampfertechnik

Projektnehmer

Institut für Thermo- und Fluid-Engineering; FHNW; Windisch

Projektpartner

Bundesamt für Energie (BFE)

Laufzeit

2009 - 2011

 

Ziel

In den letzten Jahren wurden zwei Verfahren zur Vorverdampfung von Heizöl für Ölbrenner kleiner Leistung entwickelt (ThermMix und Catvap Verfahren). Beide Projekte wurden vom Forschungsfonds der Erdöl-Vereinigung (FEV) und von der Förderagentur für Innovation (KTI) unterstützt. In beiden Verfahren wird der Brennstoff unter Luftmangel autotherm verdampft und anschliessend mit der restlichen Luft vor einem Flammenhalter vermischt. So können eine örtliche Trennung der Verdampfungs- und Mischungsschritte erreicht und ein stabiler Betrieb realisiert werden. Die Markteinführung des ThermMix-Brenners hat gezeigt, dass Heizöl äusserst effizient, sauber und kundengerecht für das Beheizen von Wohnräumen verwendet werden kann und darin dem Gas als Brennstoff kaum mehr unterlegen ist. Die Aussicht, diesen Brenner auch mit flüssigen Brennstoffen aus erneuerbaren Energiequellen (z.B. Biodiesel aus umweltverträglicher Produktion) zu betreiben, macht dieses Verfahren für die Zukunft sehr interessant. In diesem Projekt werden der Verdampfungsprozess und das Phänomen der Verkokung in zwei verschiedenen Brennern durch Simulationsversuche charakterisiert und die Betriebgrenzen für rückstandsfreie Verdampfung werden bestimmt. Durch Anwendung von Parameterstudien und einem numerischen Modell werden Design-Lösungen für verschiedene Leistungsbereiche vorgeschlagen. Die folgenden Brennstoffe werden im Projekt untersucht: Heizöl EL, Ökoheizöl schwefelarm, Bio-Diesel und zwei Heizöl-Biodiesel-Blends. 

 

   
 

 

   

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