Katalytische Regeneration von Diesel-Partikelfiltern

Projektnehmer

UMTEC, Hochschule Rapperswil  

Projektpartner        

Bundesamt für Umwelt (BAFU)

Hug Engineering AG

Filtecta AG    

Laufzeit 2008 - 2010

 

Ziel

Damit der Partikelfilter nicht im Laufe der Zeit verstopft, muss der abgesetzte Russ in den Filterporen verbrannt werden. Eine Möglichkeit ist das «passive» CRT-Verfahren. Dabei wird motorseitig vor dem Partikelfilter ein Oxidationskatalysator installiert. Allerdings funktioniert das CRT-Verfahren nur bei Abgastemperaturen oberhalb 250°C zuverlässig.
Der innovative Lösungsansatz bestand darin, ein «passives» CRT-System mit einer «aktiven» Regenerationseinrichtung auszurüsten, die nur in seltenen Fällen ausgelöst wird («Notfallregeneration»). Ein solches System wurde am UMTEC entwickelt («GLYCOCAT») und mittlerweile weltweit zum Patent angemeldet.
Die Hardware des GLYCOCAT ist ein konventionelles CRT-Partikelfiltersystem, welches zusätzlich mit einer Eindüsvorrichtung ausgerüstet ist. Wenn der Partikelfilter voll ist, aber die Abgastemperatur für eine passive Regeneration nicht ausreicht, wird vor dem Oxidationskatalysator Glykol ins Abgas eingedüst. Der Oxidationskatalysator verbrennt das Glykol katalytisch. Dadurch wird die Abgastemperatur soweit gesteigert, dass der im Partikelfilter angesammelte Russ bei ca. 500°C verbrennt.
In dem, durch den FEV unterstützen Projekt, wird ein Versuchsfahrzeug mit dem GLYCOCAT ausgerüstet. Ziel ist es, einen Prototyp soweit zu entwickeln, dass der GLYCOCAT auf einem Fahrzeug einsetzbar ist.

 

 

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