Zahlen und Fakten im Zusammenhang mit Erdöl
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- Weltenergieverbrauch in 2010
Im Jahr 2010 betrug der Weltenergieverbrauch total 12'002 Mio. Tonnen Oeläquivalent. Dieser wurde erbracht durch 4'028.1 Mio. Tonnen Erdöl, 3'555.8 Mio. Tonnen Kohle, 2'858.1 Mio. Tonnen Gas , 626.2 Mio. Tonnen Kernenergie, 740.3 Mio. Tonnen Wasserkraft und 158.6 Mio. Tonnen Erneuerbare Energien. "Folie 1 d" - Energieverbrauch pro Kopf
Im Jahr 2010 wurden in Nordamerika 17,8 kg Oeläquivalent pro Tag und Person verbraucht, in der Schweiz waren es 10,4 kg, in West-Europa 9,5 kg und im Rest der Welt 3,2 kg. "Folie 2 d" - Welt-Erdölproduktion nach Regionen in 2010
Es wurden im Jahr 2010 total 3'913,7 Mio Tonnen Erdöl produziert. Dies Produktion wurde wie folgt erbracht: Mittlerer Osten 1'184,6 Mio Tonnen, Nordamerika 648,2 Mio Tonnen, ehemalige Sowjetunion 651,9 Mio Tonnen, Asien und Pazifik 399,4 Mio Tonnen, Afrika 478,2 Mio Tonnen, Süd- und Zentralamerika 350,0 Mio Tonnen und Europa 201,4 Mio Tonnen. "Folie 3 d" - Erdölverbrauch nach Regionen in 2010
Der Welt-Erdölverbrauch betrug im Jahr 2010 total 4'028,1 Mio Tonnen, wovon Nordamerika 1'039,7 Mio t, Asien und Pazifik 1'267,8 Mio t, Europa 702,2 Mio t, der Mittlere Osten 360,2 Mio t, Süd- und Zentralamerika 282,0 Mio t, die ehemalige Sowjetunion 220,7 und Afrika 155,5 Mio t verbrauchten. "Folie 4 d" - Nachgewiesene Erdölreserven nach Regionen in 2010
Weltweit werden die nachgewiesenen Erdölreserven auf 188,8 Milliarden Tonnen geschätzt. Diese Reserven befinden sich in den folgenden Regionen: Mittlerer Osten 101,8 Mrd. t, Süd- und Zentralamerika 34,3 Mrd. t, Afrika 17,4 Mrd. t, ehemalige Sowjetunion 17,2 Mrd. t, Nordamerika 10,3 Mrd. t, Asien und Pazifik 6,0 Mrd. t und Europa 1,9 Mrd. t. "Folie 5 d" - Wie lange reichen die nachgewiesenen Reserven aus?
Im Jahre 1965 schätzte man die Reichweite der nachgewiesenen Reserven auf rund 32 Jahre. Diese Annahme wurde mit dem Finden von neuen Feldern laufend revidiert. Im Jahr 2010 wurde die Reichweite auf 46,2 Jahre geschätzt. "Folie 6 d" - Wirtschaftliche Nutzung der Erdölressourcen
Die gesamten Erdölressourcen - nicht zu verwechseln mit den nachgewiesenen, mit heutiger Technologie und zu heutigen Kosten nutzbaren Reserven - belaufen sich auf 5 bis 6 Billionen Fass. Bisher wurde 1 Billion gefördert. "Folie 7 d" - Auswirkung der Technologiefortschritte
Der technologische Fortschritt in der Erdölförderung führt dazu, dass sich das erwartete Produktionsmaximum im Verlauf der Jahre laufend erhöht hat. "Folie 8 d" - Investitionensbedarf bis 2030
Die grösste Herausforderung der kommenden Jahe liegt darin, in neue Kapazitäten bezüglich Förderung, Transport und Raffination von Erdöl zu investieren. "Folie 9 d" - Nachgewiesene Erdgasreserven nach Regionen und Reichweite
Die Erdgasreserven befinden sich in den folgenden Regionen: 31,5 % in der ehemaligen Sowjetunion, 40,5 % im Mittleren Osten, 8,7 % in Asien und Australasien, 7,8 % in Afrika, 5,3 % in Nordamerika, 4,0 % in Süd- und Zentralamerika und 2,2 % in Europa. Die Reichweite der Ergasreserven wurde 2010 auf rund 58.9 Jahre geschätzt. "Folie 10 d" - Entwicklung des Rohölpreises
Anfang der 90er Jahre lag der Rohölpreis bei rund 19 US$/Fass. Den Tiefststand der vergangenen 10 Jahre erreichte der Preis im Winter 1999, als er bei etwas mehr als 13 US$/Fass lag. Nach einer kräftigen Preissteigerung in den Jahren 2004 bis 2007 wurde der höchste Stand im 2008 erreicht. Damals wurde für ein Fass Rohöl knapp 140 US$ bezahlt. Nach einem kurzen Rückgang auf 30 US$ stieg der Preis wieder an und liegt heute (Mitte 2011) bei rund 115,85$ pro Fass. "Folie 11 d" - Erdölverbrauch in der Schweiz
Der Totalverbrauch von Erdöl hat sich in der Schweiz in den letzten Jahren zwischen rund 11 bis 12 Mio t bewegt, nachdem er Anfang der 90er Jahre noch über 13 Mio t lag. "Folie 12 d" - Verbrauch der wichtigsten Produkte
Vergleicht man den Verbrauch der vier wichtigsten Produkte, liegt Heizöl mit rund 4,5 Mio t klar an der Spitze. Es folgen die Autobenzine mit 3,2 Mio t. Die Flugtreibstoffe schlagen mit 1,4 Mio t, das Dieselöl mit 2,3 Mio t zu Buche. Vergleicht man die Entwicklung über die letzten zehn Jahre, zeigt sich auch hier, dass der Heizölverbrauch abnimmt, während im Treibstoffverbrauch die Entwicklung uneinheitlich ist. "Folie 13 d" - Verbrauch und Absatz von Heizöl extra leicht
Vergleicht man Verbrauch und Absatz von Heizöl, wird ersichtlich, ob die Lagerbestände insgesamt ab- oder zugenommen haben. In Jahren mit hohen Preisen werden Lager tendenziell abgebaut, in Jahren mit tiefen Preisen werden Lager eher aufgebaut. "Folie 14 d" - Endverbrauch der Energieträger
Der totale Energieverbrauch, gemessen in Petajoules, erhöhte sich von rund 858 Petajoules im Jahre 2000 kontinuierlich auf ca. 912 Petajoules im Jahre 2010. Davon entfielen ca. 494 Petajoules auf Erdöl, 215 Petajoules auf Strom, 116 Petajoules auf Erdgas und 87 Petajoules auf andere Energieträger, wobei vor allem Strom und Erdgas für die Deckung des gestiegenen Bedarfs verwendet wurden. "Folie 15 d" - Prozentualer Anteil der Energieträger
In Prozenten belief sich der Anteil der Energieträger am Endverbrauch auf 54,2 % für Erdöl, 23,6 % für Strom, 12,7 % für Erdgas, 4,2 % für Holz, 1,9 % für Fernwärme, 0,7 % für Kohle und 2,7 % für übrige Energieträger. "Folie 16 d" - Preise für Heizenergie
Bei den Preisen für Heizenergie zeigt sich, dass Strom mit 14,31 Rp./kWh klar am teuersten ist. Es folgen das Erdgas mit einem Preis von 9,11 Rp./kWh und Heizöl mit einem Preis von 8,06 Rp./kWh. Im 2010 waren Heizöl und Erdgas auf gleichem Stand. Die Heizölpreise in der Schweiz sanken im Februar 2010. Heizöl ist wieder der günstigste Energieträger. "Folie 17 d" - Tankstellenpreise
Die Treibstoffpreise an Tankstellen sind in den letzten zehn Jahren für Bleifrei 95 um rund 21 Rp./Liter und für Diesel um rund 30 Rp./Liter gestiegen, wobei Diesel deutlich teurer geworden ist als Bleifrei 95. Im Juni 2011 bezahlte man 191 Rp./Liter für Diesel und 179 Rp./Liter für Bleifrei 95. "Folie 18 d" - Fiskalbelastung
Bei Bleifrei 95 wurde am 1.1.2010 52,0 % des Verkaufspreises als Steuern abgeführt. Bei Diesel lag der Anteil der Fiskalbelastung leicht tiefer bei 51,4 %. Umgerechnet auf den Preis bedeutete dies, dass bei Bleifrei 95 bei einem Preis von 168 Rp./Liter etwas über 87,4 Rp./Liter auf Steuern entfallen. Beim Diesel liegt bei einem Preis von 179 Rp./Liter der Steueranteil bei etwas mehr als 91,99 Rp./Liter. "Folie 19 d" - Fiskalerträge auf Erdölprodukten
Die Fiskalerträge auf Erdölprodukten sind in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gestiegen. Lediglich im Jahr 1998 war ein leichter Einbruch zu verzeichnen. 1995 betrugen die Einnahmen noch 4,9 Mrd. CHF. 2010 wurden Einnahmen von 6,3 Mrd. CHF verbucht. "Folie 20 d" - Entwicklung NO2-Immissionen
Die Stickstoffdioxid-Immissionen reduzierten sich in den letzten zehn Jahren vor allem in stark belasteten Gebieten (Stadtzentren), auch wenn im Jahr 2003 wegen des Jahrhundertsommers eine leichte Steigerung zu verzeichnen ist. So wurden in Bern im Jahre 2010 im Jahresmittel 45 µg/m3 gemessen, verglichen mit 48 µg/m3 im Jahre 2000. In Agglomerationen (Dübendorf) ist die Belastung mit durchschnittlich 28 µg/m3 etwas tiefer und entspricht damit in etwa dem Grenzwert in der Luftreinhalteverordnung. Auf dem Land (Davos) liegt die Belastung bei 4 µg/m3. "Folie 21 d" - Entwicklung SO2-Immissionen
Die Schwefeldioxid-Immissionen liegen überall unter dem in der Luftreinhalteverordnung festgelegten Grenzwert von 30 µg/m3. In den letzten zehn Jahren sanken die SO2-Immissionen in Stadtzentren (Zürich) von 8 µg/m3 auf 2,8 µg/m3, in Agglomerationen (Basel) von 5 µg/m3 auf 2,8 µg/m3 und auf dem Land (Rigi) von 1 µg/m3 auf deutlich unter 0,5 µg/m3 (alles Jahresmittelwerte 2000/2010). "Folie 22 d" - Feinstaub-Immissionen
Der Grenzwert der Luftreinhalteverordnung für Feinstaub-Immissionen liegt bei 20 µg/m3. Heute liegt die Jahresmittelwerte lediglich in Stadtzentren (Zürich: 20 µg/m3) über dem Grenzwert. In Agglomerationen (Basel: 18 µg/m3) als auch in ländlichen Gebieten (Rigi: 8,5 µg/m3) unterschreiten die gemessenen Jahresmittelwerte den Grenzwert der Luftreinhalteverordnung. "Folie 23 d" - Energetische CO2-Emissionen
1990 wurden 41 Mio t energetische CO2-Emissionen gemessen. Nach einer zwischenzeitlichen Verringerung des Ausstosses Mitte der 90er Jahre stiegen die Emissionen gegen Ende des Jahrzehnts wieder an und überschritten schliesslich den Stand von 1990. 2010 lagen die jährlichen CO2-Emissionen etwas über 39,56 Mio t. Ziel war, bis im Jahre 2010 die energetischen CO2-Emissionen auf ein Niveau zu senken, das 10 % unter demjenigen von 1990 liegt. "Folie 24 d" - Entwicklung CO2-Emissionen Treibstoff
Die CO2-Emissionen durch Treibstoffe haben gegen Ende der 90er Jahre stark zugenommen und im Jahr 2000 mit einem Ausstoss von knapp 17 Mio t eine Spitze erreicht. 1990 lagen die CO2-Emissionen noch bei rund 15,5 Mio t. Ziel war, dass im Jahre 2010 die CO2-Emissionen durch Treibstoff um 8 % tiefer liegen, als 1990. "Folie 25 d" - Entwicklung CO2-Emissionen Brennstoff
Die CO2-Emissionen durch Brennstoffe lagen 2010 unter dem Stand von 1990. Damals betrugen sie rund 25.5 Mio t, während sie 2010 bei 22,14 Mio t lagen. Ziel war, bis im Jahre 2010 eine Reduktion der CO2-Emissionen um 15 %, ausgehend vom Stand 1990, zu erreichen. "Folie 26 d" - Einfuhr von Rohöl und Fertigprodukten
Im Jahr 2010 wurden rund 38,12 % Rohöl und dementsprechend 61,88 % Fertigprodukte importiert. 43,5 % kamen über Pipelines ins Land. 23,57 % wurden via Rheinschiffahrt, 25,19 % via Schiene und 7,74 % via Strasse über die Grenze gebracht. "Folie 27 d" - Herkunft von Rohöl und Fertigprodukten
Die Fertigprodukte stammen praktisch ausschliesslich aus dem EU-Raum (vgl. Frage 27), das Rohöl kommt zum grössten Teil aus Afrika (13.21%). "Folie 28 d"