Nachfrageentwicklung 2030

Der Trend des steigenden Energiekonsums wird - trotz der jüngsten Wirtschaftskrise - auch in den kommenden Jahrzehnten anhalten. Die IEA geht davon aus, dass der globale Primärenergiebedarf bis 2030 etwa um die Hälfte des aktuellen Verbrauchs steigen wird. Das wird einem globalen Bedarf von 17 Milliarden Tonnen Öl-Äquivalent entsprechen. Um diese Nachfrage zu decken, ist auch künftig ein breiter Energiemix nötig.

Die IEA prognostiziert, dass 2030 die fossilen Rohstoffe Erdgas und Erdöl mehr als die Hälfte der globalen Energienachfrage zu decken vermögen werden. Sie geht davon aus, dass der tägliche Erdölbedarf von heute 85 Millionen auf 105 Millionen Fass im Jahr 2030 ansteigen wird (World Energy Outlook 2009). Mit einem Anteil von ungefähr 30 Prozent wird Erdöl auch künftig die bedeutendste Rolle im Energiemix einnehmen.

Akzentuiert wird der Verbrauchsanstieg von den stark wachsenden Volkswirtschaften in China und Indien. Die IEA geht davon aus, dass China 2030 mit knapp 23 Prozent und das restliche Asien mit 16 Prozent am globalen Primärenergieverbrauch partizipieren und damit gemeinsam mehr Energie als die OECD-Länder nachfragen werden.

 

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