Erdöl: Motor für Wirtschaft und Wohlstand

Erdöl ist eine Schlüsselressource der Wirtschaft und damit von essentieller Bedeutung für unseren Wohlstand. Als Betriebsstoff der Industrie und auch als Brennstoff für den privaten Konsum sind fossile Ressourcen äusserst wichtig. Als Treibstoff ist Erdöl derzeit unersetzbar, auch wenn immer wieder alternative Konzepte angepriesen werden. Erdöl ist zudem ein wertvoller Rohstoff für eine Vielzahl chemischer Grundprodukte und hat die Lebensqualität von Milliarden von Menschen in nie zuvor gekannter Weise gesteigert.

In den letzten 100 Jahren sind rund eine Billion Fass (ein Fass entspricht 159 Liter) konsumiert worden. Man schätzt, dass in den nächsten 25 Jahren eine Menge in gleicher Grössenordnung nachgefragt wird.

Die Rolle von Erdöl als Motor des weltweiten Wachstums hat seit dem Ende des 2. Weltkriegs ständig an Bedeutung gewonnen. Die Nachfrage stieg von rund 10 Millionen Fass pro Tag im Jahre 1945 auf ungefähr 85 Millionen Fass im Jahre 2009. Das entspricht einem Jahresverbrauch von fast 4 Milliarden Tonnen.

 

 

Am meisten Erdöl wird im Transportbereich benötigt. Etwa die Hälfte des geförderten Erdöls wird in diesem Segment eingesetzt. Wirtschaftliche Entwicklung, Bedürfnisverlagerungen in aufstrebenden Volkswirtschaften und insgesamt wachsende Mobilitätsansprüche erhöhen die weltweite Energienachfrage. Fossile Ressourcen werden den globalen Bedarf in den nächsten Jahrzehnten und darüber hinaus decken können.

Die Internationale Energieagentur (IEA) geht in ihren Prognosen davon aus, dass die weltweite Nachfrage nach Erdöl kontinuierlich ansteigen wird und 2030 bei 105 Millionen Fass pro Tag liegen könnte. Ausgehend vom heutigen Konsum bedeutet dies eine Zunahme von rund 23 Prozent. Und im Transport- und Mobilitätsbereich besagen alle Studien über die Zukunft der Energieversorgung, dass Erdöl bis über 2030 hinaus mehr als 90 Prozent des Energiebedarfs zu decken haben wird.

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