Öl und die Umwelt

Förderung, Verarbeitung, Transport und Nutzung von Erdölprodukten können die Umwelt mit Schadstoffen belasten und Treibhausgase freisetzen. Unter Umständen haben diese Emissionen negative Auswirkungen auf die Menschen und die Umwelt. Die aktuellen Ereignisse im Golf von Mexiko bilden dieses Risiko exemplarisch ab.

Die Rahmenbedingung für eine flächendeckende, sichere und umweltverträgliche Energieversorgung zu schaffen ist eine Herausforderung, vor der sich weder die Politik noch die Energiewirtschaft verschliessen dürfen.

Trotz steigendem Energiekonsum ist es in den letzten Jahren gelungen die Freisetzung von Treibhausgasen einzudämmen und Schadstoffemissionen zu reduzieren. Insbesondere die bei der Verwendung von Erdölprodukten entstehenden Schadstoffemissionen konnten in den letzten 30 Jahren in der Schweiz massiv verringert werden. Einige Problemstoffe wie Blei, Kohlenmonoxid oder Schwefeldioxid wurden nahezu vollständig beseitigt. Bei vielen anderen Schadstoffen wird eine deutliche Trendwende registriert.

Das nächste Ziel muss sein, alle Emissionen auf einen Wert zu senken, der als unbedenklich für Mensch und Umwelt eingestuft wird. Bereits erzielte Erfolge zeigen, dass ein beachtliches Potenzial für technische Verbesserungen besteht. Ein konstruktiver Dialog zwischen Behörden, Industrie, Wissenschaft und Öffentlichkeit ist der Grundstein für weitere Fortschritte.

Bei sämtlichen Bemühungen zur Eindämmung von Energiekonsum und Schadstoff-Emissionen darf nicht übersehen werden, dass dies seinen Preis hat, den letztlich die Verbraucher über Lenkungsabgaben, Energiesteuern oder ein verändertes Konsumverhalten bezahlen.

In dieser Rubrik finden Sie Angaben zu den wichtigsten Luftschadstoffen, zum bedeutendsten Treibhausgas CO2 und zu Klimaschutzmassnahmen. Für weitere Informationen verweisen wir auf unsere Broschüre „Erdölprodukte und Umwelt“.
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