Nicht-konventionelle Bestände sichern die langfristige Verfügbarkeit
Als
nicht-konventionelles Erdöl müssten eigentlich alle Vorkommen bezeichnet werden, auf die die Definition für konventionelles Erdöl nicht zutrifft. Tatsächlich gibt es aber bis heute keine klar definierten Kriterien, welche Ressourcenbestände unter den Begriff fallen. In der Praxis zählt man dazu Schweröle, Bitumen, Teersande und Ölschiefer.
Nicht-konventionelles Erdöl birgt ein erhebliches Förder-Potenzial in sich, das mit dem des konventionellen Erdöls praktisch vergleichbar ist.
Die Internationale Energie Agentur geht davon aus, dass von den geschätzten 4 bis 6 Billionen Fass unkonventionellen Erdölressourcen mindestens 2 Billionen Fass wirtschaftlich und technisch förderbar sein werden. Mit steigender Tendenz. Denn insgesamt sind die technologischen Fortschritte bei der Förderung von nicht-konventionellem Erdöl erheblich.
Die nicht-konventionellen Bestände sind bei einer Betrachtung der weltweiten Erdölvorkommen zu den globalen Erdölressourcen und Erdölreserven hinzuzuzählen. Sie tragen erheblich zur langfristigen Verfügbarkeit von Erdöl bei.