Preisträger 2005:

«Wasserwelten Göschenen» — Projekt

Nachhaltigkeit am Gotthard
Vermehrte Wertschätzung der faszinierenden Bergwelt

Sanfter Tourismus ist in. Der gestresste Grossstädter sucht in seiner Freizeit immer öfter naturnahe Erlebnisse und aktive Erholung. «Wasserwelten Göschenen» schafft eine wirkungsvolle Verbindung zwischen Umweltbildung und Tourismus. Zum einen erhöht «Wasserwelten Göschenen» die Wertschätzung der städtischen und der alpinen Bevölkerung für den Lebensraum Alpen und zum anderen trägt das Projekt als sanftes touristisches Element zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung im Tal und in der Region bei.


Ökologische Aspekte
Vermehrte Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln

Seit der Einführung eines Rufbussystems gelangen immer mehr Touristen mit dem öffentlichen Verkehr ins Tal. Im Bauernladen, in dem sich auch ein Informationszentrum zu Natur und Kultur befindet, werden neben einheimischem Kunsthandwerk auch Bio- und Regionalprodukte angeboten. Zudem sollen mittels Öffentlichkeitsarbeit Touristen, Einheimische und eine grössere Öffentlichkeit für die Bedeutung von Wasserschutz und Landschaftsschutz sensibilisiert werden.

Ökonomische Aspekte
Vermehrte Wertschöpfung in einem Hochgebirgstal

Durch das Projekt «Wasserwelten Göschenen» profitiert das im Kanton Uri ansässige Gewerbe, ebenso Dienstleistungsanbieter und Landwirtschaft. Es konnten mehrere Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor geschaffen werden. Die Wasserschule als Teilprojekt von «Wasserwelten Göschenen» motiviert Schulklassen, Jugendvereine und andere Gruppen dazu, im Göschenertal Ausflüge, Exkursionen oder Projektwochen durchzuführen.

 

Soziale Aspekte
Vermehrter Kontakt zwischen Einheimischen und Gästen

«Wasserwelten Göschenen» fördert den kulturellen Austausch zwischen der einheimischen Bevölkerung und den Touristen. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen konnte die Abwanderung gestoppt und eine Aufwertung des Lebensraums Göschenertal erreicht werden. Das Projekt «Wasserwelten Göschenen» regt zur Diskussion über die Ressource Wasser zwischen Kunstschaffenden, dem wirtschaftlichen und politischen Umfeld an.


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