CO2-Abgabe auf Brennstoffen zur Unzeit
(Texte seulement en allemand)
Zürich, 19. Juni 2009
Die Erdöl-Vereinigung bedauert, dass die CO2-Abgabe auf 1. Januar 2010 erhöht werden wird. Erstaunlich ist, dass der Bundesrat das UVEK diesen Schritt offenbar ohne weitere Diskussion gewähren lässt, obwohl eine Abschöpfung der Kaufkraft im Umfang von weiteren rund Fr. 400 Mio./Jahr im heutigen konjunkturellen Umfeld Gift für unsere Volkswirtschaft ist. Entscheidend für die Verdreifachung der CO2-Abgabe dürfte leider das Motiv sein, die vom Parlament in der Sommersession verabschiedete neue Subventionskasse zu füllen, aus der das nationale Gebäudesanierungsprogramm mit max. Fr. 200 Mio./Jahr gespiesen werden soll.
Gemessen an den heutigen Endverkaufspreisen erhöht sich die staatliche Abgabelast (CO2-Abgabe, Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Pflichtlagerabgabe) auf Heizöl am 1. Januar 2010 auf ca. 15 -20%.
Den Heizölkonsumenten ist zu empfehlen, den Preisverlauf in der 2. Jahreshälfte 2009 genau zu verfolgen. Je nach der Preisentwicklung kann es sich lohnen, vor der Erhöhung der CO2-Abgabe am 1. Januar 2010 den Heizöltank noch zu füllen. Damit können die negativen Wirkungen der CO2-Abgabe mindestens verzögert werden.
Renseignements: Dr. Rolf Hartl, Directeur UP, Tel. 044 218 50 10