Wirtschaftsfeindliche Aargauer Energievorlage diskriminiert die Erdölbranche

(Texte seulement en allemand)

 

 

Wirtschaftsfeindliche Aargauer Energievorlage diskriminiert die Erdölbranche

 

Zürich, 9. Oktober 2009

 

Die Erdöl-Vereinigung wie auch Swissoil Aargau – der Verband der in der Region tätigen Brennstoffhändler – wehren sich entschieden gegen das vom Regierungsrat vorgeschlagene faktische Verbot von Ölheizungen. Diese Massnahme diskriminiert die Heizöltechnologie, die in den letzten Jahren dank der Brennwerttechnologie auch ökologisch zu anderen Heizsystemen aufgeschlossen hat, wirkt wettbewerbsverzerrend und bevormundet die Bürgerinnen und Bürger des Kantons Aargau bei der freien Wahl der Energieträger.

 

Mit dem vorgelegten Entwurf zum Energiegesetz bevorteilt der Aargauer Regierungsrat die Strom- und Wärmepumpenförderung zulasten fossiler Energieträger. Dies erachten wir als bedenklich, umso mehr, als der verantwortliche Regierungsrat Peter Beyeler als Verwaltungsrat der Axpo auch die Interessen des Energiekonzerns vertritt. Wir fordern Regierungsrat Peter Beyeler auf, zwischen seinen Funktionen als Axpo-Verwaltungsrat und Energieminister, der sich um die Interessen der Energiekonsumenten zu sorgen hat, klar zu unterscheiden.

 

Moderne Ölheizungen punkto Ökologie mit Strom- und Wärmepumpensystemen vergleichbar

Der Emissionsausstoss moderner Ölheizungen konnte so stark reduziert werden, dass die ökologischen Unterschiede zu Strom- und Wärmepumpensystemen vernachlässigbar sind. Hinzu kommt, dass die Schweiz immer mehr Strom aus fossilen Quellen importieren muss. Eine kürzlich veröffentlichte wissenschaftliche Studie (www.stromundklima.ch) zeigt, dass in der Schweiz verbrauchter Strom rund fünf Millionen Tonnen CO2 verursacht. Schon deshalb ist eine forcierte Stromabsatzförderung zulasten der Ölheizungen, wie sie der Entwurf des Aargauer Energiegesetzes vorsieht, bereits im Ansatz fraglich.

 

 

Renseignements: Dr. Rolf Hartl, Directeur UP, Tel. 044 218 50 10  

 

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